Sunshine Eyes

Ein Liebesbrief an die Menschlichkeit

In der Serie „Sunshine Eyes“ finden die Protagonistinnen/Protagonisten während des ersten Lockdowns, Kraft und Zusammenhalt im eigenen dysfunktionalen Mikro-Kosmos.  

„Sunshine Eyes“ wurde als eine von zwölf Serien weltweit für den Wettbewerb in der Kategorie „Panorama International“ des Festivals „Séries Mania“ in Lille ausgewählt. Die Premiere findet dort am 22. März 2022 um 19 Uhr statt.

Das 2010 gegründete Festival hat sich zur größten Veranstaltung in Europa entwickelt, die sich ausschließlich mit Serien beschäftigt. „Sunshine Eyes“ ist die einzige Serie im gesamten Programm, die unabhängig produziert wurde. Nur zwei deutsche Serien sind dieses Jahr eingeladen.

Ein Portrait der Hoffnung & Resilienz:  
Die Regisseurin und Drehbuchautorin Maria von Heland („Große Mädchen weinen nicht“, „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“) setzt sich in der zehnteiligen Serie „Sunshine Eyes“ mit den Einflüssen auseinander, die Corona auf die Menschen und ihre Beziehungen hatte. Trotz humorvoller Momente möchte sie kein „Happy-Washing“ betreiben und hat als erstes Format den Mut, das Thema einer verloren Generation zu portraitieren, die mit der Corona-Krise aufwächst und auf ihre Art versucht damit zurecht zu kommen.

Die jeweils 30-minütigen Folgen spielen in der Ausnahmesituation des Lockdowns im Frühjahr 2020 und wurden auch zu dieser Zeit in Berlin gedreht. Die in Stockholm geborene Wahl-Berlinerin Maria von Heland mischt die Besetzung aus bekannten Schauspielerinnen/Schauspielern, wie Nina Petri, Juliane Köhler, Tim Seyfi oder Tyron Ricketts mit neuen Talenten wie Laetitia Adrian (Hauptrolle) und Aliza von Heland.

Die Strahlkraft gelebter Erfahrungen: 
Durch die strengen Hygieneregeln am Set, waren neben den Darstellerinnen/Darstellern jeweils nur drei bis vier weitere Personen zugelassen. Dadurch entstand eine besonders intime und geschützte Atmosphäre. Zusätzlich gab die Regisseurin Maria von Heland keine ausgearbeiteten Dialoge an die Hand. Die Schauspieler*innen erhielten nur die entscheidenden Stichpunkte sowie die Einladung, die Charakterbildung anhand eigener Erfahrungen und Gedanken aufkeimen und wachsen zu lassen.

So entstanden rohe, energiegeladene und wahrhaftige Momentaufnahmen, Einblicke in unsere gemeinsame Geschichte und die jeweils sehr spezielle Auseinandersetzung mit dieser globalen Krise.
Für Maria von Heland war es eine Herzensangelegenheit, den historischen Augenblick und die damit verbundenen Emotionen einzufangen. Ohne finanzielle Unterstützung konservierte sie mit “Sunshine Eyes” authentische Momente der globalen Pandemie als “Liebesbrief an die Menschlichkeit”.